.: Eigene Motivation, Björn Richie Lob
Nach meinem ersten gelungenen Ritt auf einer Welle vor über 10 Jahren auf Bali war ich so gefesselt und fasziniert von dieser einzigartigen Sportart, dem Wellenreiten, dass ich mein ganzes Leben darauf ausgerichtet habe. Nach Surf-Reisen durch Indonesien, Australien, Afrika, Karibik und Europas Küsten entdeckte ich in München das Flusssurfen und verlegte meinen Wohnsitz von Köln nach München, um dort regelmäßig am Fluss surfen zu können.
Meinen Beruf als Filmemacher und Fotograf konnte ich mit meiner Leidenschaft, dem Surfen, verbinden und drehte mehrere Surfvideos für den deutschen Wellenreitverband und „additional footage“ für u.a. den Kinofilm „nichts bereuen“, diverse Kurzfilme und Fernsehreportagen. Außerdem arbeitete ich bei verschiedenen Film- und Fotoproduktionen als Surfdouble und Surfmodel. Die Idee, einen Film über das Flusssurfen zu machen, hatte ich von Anfang an. Nur war es damals noch so, dass die meisten der eingefleischten Flusssurfer, aus Angst vor Kommerzialisierung keine öffentliche Aufmerksamkeit erregen wollten und aus Respekt vor diesem Anliegen drehte ich zwar einen Flusssurfvideo, zeigte es aber lediglich den Surfern selbst.
Da zahlreiche Reportagen in Print- und Fernsehmedien und mein Flusssurfvideo große positive Resonanz gefunden haben, beschloss ich, einen Dokumentarfilm über das Flusssurfen in München zu machen, den ich unbedingt veröffentlichen möchte.
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